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Bundeskabinett beschließt Ausweitung des Unterhaltsvorschusses

Bundeskabinett beschließt Ausweitung des Unterhaltsvorschusses

Alle minderjährigen Kinder sollen künftig einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss haben. Die Bundesregierung will den staatlichen Vorschuss auf Kinder bis zum Alter von 18 Jahren ausweiten. Zahlt ein unterhaltspflichtiger Elternteil keinen Unterhalt, drohen häufig finanzielle Probleme. Daher sollen Kinder nun bis zum 18. Lebensjahr Unterhaltsvorschussleistungen erhalten. Die Begrenzung der Bezugsdauer wird aufgehoben.  Zum 01.07.2017 soll das Gesetz zur Ausweitung des Unterhaltsvorschussgesetzes in Kraft treten. Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich bundesweit nach dem Mindestunterhalt. Dieser ist Grundlage für die Berechnung des Unterhaltsvorschussbetrages. Vom Mindestunterhalt wird das zu zahlende Kindergeld in voller Höhe abgezogen. Aufgrund der Erhöhung des Mindestunterhalts steigt der Unterhaltsvorschuss zum 01.07.2017 für Kinder bis zu fünf Jahren auf 150 € monatlich, für Kinder von 6 - 11 Jahren beträgt der Vorschuss 201 € pro Monat und für Kinder von 12 bis 17 Jahren beträgt der Vorschuss € 268,00.  Die Leistung kann bei den zuständigen Jugendämtern beantragt werden.

Quelle: FuR 2017, III